Verarbeitung

Bauunternehmer aus allen Regionen bestätigen uns immer wieder: Die Maßhaltigkeit und Qualität von EDER-Ziegeln machen das Mauern einfach. Dazu hat EDER ein neues Verfahren zur Planziegelverarbeitung entwickelt - mit einem deckelndem Dünnbettmörtel, der kinderleicht aufzutragen ist und selbst bei hohen Temperaturen optimal abbindet. Auf der Baustelle sorgen unsere Bauberater dafür, dass beste Ziegel auch bestens verarbeitet werden.

Planziegelverarbeitung mit maxit mur 900 D

Maxit mur 900 D ist ein Dünnbettmörtel speziell für EDER Planziegel im deckelndem Verfahren (wird bei Bestellung in ausreichender Menge mitgeliefert).

Die Verarbeitung im Tauchverfahren ist nicht erlaubt.

Vorteile des Verfahrens:
  • Erhöhung der Wandtragfähigkeit
  • Erhöhung der Formstabilität des Putzgrundes
  • Verhinderung der Luftzirkulation im Mauerwerk
  • verbesserte schalltechnische Eigenschaften
  • Ausführungssicherheit, denn die richtige Konsistenz ist offensichtlich (zu dünn angerührter Mörtel deckelt nicht mehr)
  • Zeitersparnis um 10 - 20 % im Vergleich zum Tauchverfahren

Zubehör zur effektiven Verarbeitung des Systems Anmischen des Deckelmörtels Mörtelrolle Aufbringen des Deckelmörtels / Erstellen des Mauerwerkes Reinigung und Pfege
Bildgalerie


Bereitstellung des Mörtelsilos

Bei größeren Bauvorhaben besteht die Möglichkeit ein Mörtelsilo incl. Mischtechnik zu bestellen. Zur Wiederbefüllung der Silos stehen Big-Packs zur Verfügung.


EDER Planziegel Verarbeitung

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Mauerwerksregeln

1. Lager- und Stoßfugen

Lagerfugen sind stets vollfugig herzustellen. Lagerfugenbreite:


bei Planziegeln ca. 1 - 3 mm
bei Blockziegeln ca. 12 mm


Vermörtelte Stoßfugen sollte in der Regel 10 mm dick sein.


Steine ohne vollständige Vermörtelung der Stoßfugen (Nut- und Federziegel) sind stumpf oder mit Verzahnung so dicht aneinander zu verlegen, wie dies möglich ist. Der Abstand der Steine sollte im Allgemeinen nicht größer als 5 mm sein. Bei Fugendicken über 5 mm müssen die Fugen an der Außenseite beim Mauern mit Mauermörtel verfüllt werden.



2. Mauerverband

Zur Übertragung der Kräfte im Baukörper muss Mauerwerk im Verband unter Einhaltung ausreichender Überbindung hergestellt werden. Die Stoß- und Längsfugen übereinander liegender Schichten müssen mindestens um das vorgeschriebene Überbindemaß ü versetzt sein, um Risse zu verhindern. Das Mindestüberbindemaß ist:


Mindestüberbindemaß ü = 0,4 x (mindestens jedoch 4,5cm)


3. Maßnahmen gegen "Tagwasser"

Schutzmaßnahmen zur Ableitung von Tagwasser sind laut VOB Teil C DIN 18330 Nebenleistungen, selbst wenn sie im LV nicht gesondert aufgeführt sind. Schutzmaßnahmen sind erforderlich, um Ausblühungen, Frostschäden und Putzschäden zu vermeiden.


Tagwasser
  • Baustoffe sind bereits vor der Verarbeitung gegen Durchfeuchtung zu schützen.
  • Fensterbrüstungen und Wände sind mit Folien abzudecken.
  • Bei nicht eingedeckten Gebäuden sind Öffnungen in Decken mit einem Mörtelrand zu versehen und abzudecken, um ein Eindringen von Wasser in das Bauwerk zu verhindern.
  • Bei sehr starker Feuchtigkeitsbelastung sind unverputzte Wandflächen mit einem volldeckenden Spritzbewurf zu versehen.
  • Anfallendes Regenwasser vom Dach ist abzuleiten


4. Maurerarbeiten im Winter

Nach DIN 1053 Teil 1 Ziffer 6.3 darf bei Frost Mauerwerk nur unter Einhaltung besonderer Schutzmaßnahmen ausgeführt werden. Gefrorene Baustoffe dürfen nicht verwendet werden. Bei abnehmenden Temperaturen verlangsamt sich die Festigkeitsentwicklung des Mörtels. Die Volumenvergrößerung Wasser zu Eis stört das Gefüge beim frischen Mörtel.


Schutzmaßnahmen:
  • Auf gefrorenem Mauerwerk darf nicht weitergemauert werden.
  • Durch Frost beschädigtes Mauerwerk muss vor dem Weiterbau abgetragen werden.
  • Keine Auftausalze! Auftausalze schädigen das Mauerwerk (Abplatzungen und Ausblühungen).
  • Abdecken unvermauerter Ziegel
  • Abdecken der Mörtelzuschlagstoffe
  • Erwärmen des Anmachwassers und der Zuschlagstoffe
  • Fertiges Mauerwerk abdecken


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Außenputz auf Ziegelmauerwerk

Einfach, sicher, wirtschaftlich

Verputztes einschaliges Ziegelmauerwerk ist eine seit langem bewährte Außenwand-Konstruktion. Putze und Ziegel sind mineralische Baustoffe, die sich in der Wand in idealer Weise ergänzen. Insbesondere Planziegelmauerwerk stellt auf Grund des minimalen Mörtelfugenanteils einen homogenen und damit unproblematischen Putzgrund dar.


Putze müssen in ihren Eigenschaften auf den Putzgrund abgestimmt sein. Das bedeutet, dass Putze möglichst keine höhere Druckfestigkeit und Steifigkeit als der Putzgrund Ziegel haben sollten. Für wärmedämmendes Mauerwerk wurden daher neue, leichtere und weniger feste bzw. steife Putze entwickelt.


Die einzelnen Verarbeitungsschritte sowie alle weiteren Informationen für die fachgerechte Planung und Ausführung finden Sie im Merkblatt “Aussenputz auf Ziegelmauerwerk“. Auf der Grundlage der Angaben der Putzhersteller haben wir Ihnen Empfehlungen zu geeigneten Putzen für EDER-Ziegel zusammengestellt.


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Befestigung

Die Auswahl des Dübel- bzw. Injectionssystems richtet sich dabei nach der speziellen Beschaffenheit des jeweiligen Ziegels und der zu tragenden Last. Die Tragfähigkeit von Dübeln in Mauerwerk wird im Rahmen der bauaufsichtlichen Zulassungsverfahren für die Dübel ermittelt. Auskunft erhalten Sie beim jeweiligen Dübelhersteller.


1. Bohrempfehlungen:
  • Lochziegel sollten ausschließlich im Drehgang gebohrt werden, damit das Bohrloch nicht zu groß wird und die Stege nicht ausbrechen – Schlagwerk ausschalten
  • Bohrerdurchmesser ca. 1 mm kleiner als Dübeldurchmesser
  • Tipp: Hartmetallbohrer, die ähnlich wie ein Stahlbohrer scharf ange¬schliffen werden, bohren spürbar schneller.
2. Dübel im Ziegelmauerwerk:
  • Für geringe Lasten können die handelsüblichen Kunststoffdübel mit langem Spreizbereich verwendet werden.
  • Für mittlere Lasten eignen sich Hohlraumdübel, die sich aufsreizen und einen Riegel im Hohlraum bilden
  • Für hohe Lasten sollten Verbundanker/ Injektionsanker mit Siebhülse und Ankerstange verwendet werden

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Ziegel ist unser Leben
Ziegelwerk Freital EDER GmbH
Wilsdruffer Straße 25, 01705 Freital, Tel.: +49 (0) 351 / 64 88 123, Fax: +49 (0) 351 / 64 88 111