AUS EDER WIRD MAN KLUG

INFORMATIVES ZUR ZIEGELBAUWEISE

Massivbauweisen

Massives Bauen besitzt nicht nur in Deutschland einen hervorragenden Ruf: Immerhin entscheiden sich acht von zehn Bauherren für ein massives Eigenheim mit Wänden aus Mauerwerk.

Welche Entscheidungen muss man dabei treffen?

Massivhaus oder Fertighaus

Massivhaus

 

Massivhäuser werden nach traditioneller Art Stein auf Stein gemauert. Die tragenden Wände und die Gebäudehülle bestehen aus massiven Baumaterialien wie Ziegel, Kalksandstein oder Porenbeton.

 

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Fertigteilhaus

 

 

Fertighäuser sind Gebäude mit vorgefertigter Grundkonstruktion. Zumeist handelt es sich dabei um eine industriell gefertigte Holzkonstruktion, die auf die Baustelle transportiert und vor Ort montiert wird.

 

Fazit

 

 

Vorteile bieten Massivhäuser mit ihrer individuellen, gesunden und langlebigen Bauweise. Sie punkten auch bei Raumklima, Schallschutz, Brandschutz und Luftdichtheit von Anschlüssen. Dafür sind Fertighäuser schneller errichtet.

 

Einschaliges oder zweischaliges Mauerwerk

Einschaliges Mauerwerk

Bei einschaligen, auch monolithisch genannten  Außenwände  sind die Steine sowohl tragendes Element als auch Wärmeschutz. Die Wände werden innen und außen nur noch verputzt. Auch nach den strengen Auflagen der Energieeinsparverordnung können einschalige Wände in der üblichen Wandstärke von 36,5 cm errichtet werden. Mit einer Wandstärke von 49 cm können sogar Passivhäuser errichtet werden.

 

 

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Zweischaliges Mauerwerk

Bei zweischaligen Außenwänden wird das Mauerwerk mit einer Außendämmung versehen: mit der sogenannten Thermohaut oder auch Wärmedämmverbundsystem. Das meist 24 cm starke Mauerwerk aus schweren Steinen erfüllt nur die Tragfunktion, den Wärmeschutz übernimmt ein 12-30 cm starke Dämmung, meist aus Styropor oder Mineralwolle.

 

 

Fazit

Das einschalige Mauerwerk ist schnell in nur einem Arbeitsgang errichtet. Der gleichmäßige Temperaturabfall in der Wand beugt Tauwasser- und Schimmelbildung vor. Außerdem punktet die monolithische Bauweise bei Brandschutz und geringen Instandhaltungskosten. Zweischalige Wände sind u.U. preiswerter, allerdings kommen zusätzliche Arbeitskosten zum Anbringen der Dämmung dazu.

 

 

Architekten- oder Bauträgerhaus

Architektenhaus - Engagement des Bauherren gefragt

Ein Haus zum sicheren Festpreis kann ein Architekt nicht bieten, dafür ist es ein Unikat individuell auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten. Der Architekt oder Bauplaner handelt ausschließlich im Interesse des Bauherrn. Voraussetzung für die Realisierung der individuellen Wünsche ist allerdings der Einsatz des Bauherrn selbst. Je konkreter er seine Vorstellung gemeinsam mit dem Architekten entwickelt, desto gründlicher ist die Auftragsausschreibung und desto besser bleiben die Kosten im Rahmen.

 

 

 

 

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Bauträgerhaus - alles aus einer Hand

Das Bauträgerhaus hat den Vorteil, dass der Bauherr nur einen Vertragspartner hat, der sich von der Planung bis zur schlüsselfertigen Übergabe um alle Details kümmert. Zudem bieten Bauträger oft auch eine Festpreisgarantie. Bauträger bieten oft stark typisierte Häuser an. Das muss kein Nachteil sein, denn viele Wünsche und Ausstattungsdetails lassen sich einarbeiten.

 

 

 

Fazit

 

Im Grunde kommt es darauf an, wie viel man sich selbst einbringen will. Wer bereit ist, die Planungen durch Mitbestimmung und Kreativität zu unterstützen, kann auch vom Architekten eine vergleichsweise günstige Lösung erwarten. Wer sich nach Vertragsabschluss eher zurücklehnen will, der ist bei einem Bauträgerhaus besser aufgehoben. Berichte unserer Bauherren in unseren Referenzen erleichtern Ihnen vielleicht die Wahl. Vielleicht finden Sie gleich einen passenden Baupartner.

 

 

 

 

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